Tipps für Milcherzeuger

 


Hohe Zellzahl in der Milch ist nicht nur ein Sommerproblem. Störungen der Eutergesundheit bedeuten für den Milcherzeuger, oftmals über einen längeren Zeitraum, große finanzielle Verluste. Ein Therapeutikum mit Wartezeit 0 Tage für Milch bietet hier Vorteile.
Grundsätzlich zielen die Bestandteile von Phytolacca S-logoplex auf die Ausleitung von schädlichen Entzündungsprodukten aus der Milchdrüse (Bereinigung des Terrains) und die Entgiftung des Gesamtorganismus mit Unterstützung der wichtigen entgiftenden Funktionen der Leber. Ebenfalls werden Drüsengewebsregenerationen, Verhärtungen des Eutergewebes und signifikante Sekretveränderungen positiv beeinflusst.

Charkteristika der Bestandteile:
Phytolacca americana ist angezeigt bei Verhärtungen des Drüsengewebes und schmerzhaften Knotenbildungen. Es normalisiert einen zu schwachen oder unregelmäßigen Milchfluss und bewirkt somit ein „Ausschwemmen der Entzündung“.
Acidum silicicum (Silicea), die bewährte Arznei zur Behandlung chronischer Krankheiten und Stoffwechselentgleisungen, beschreibt chronische und akute Mastitiden, im Euter oder Gesäuge Verhärtungen und Knoten, sowie in der Milch einen hohen Zellgehalt.
Arnica, das „Resorptionsmittel“ mit antientzündlichen, gerinnungs- und wundheilungsfördernden Eigenschaften, wird ergänzt durch Atropa bella-donna, dessen akute Entzündungs- Symptomatik bei allen Lokalerkrankungen, auch Mastitis, bewährt ist.
Calcium sulfuricum nennt fibroide Eiterungsprozesse und zystische Geschwülste.
Calcium fluoratum knotige Verhärtungen an/von Drüsen, Fibrome der Mamma.
Acidum formicicum exsudative Diathese und Drüsenschwellungen.
Hepar sulfuris wird u.a. beschrieben bei Schwellung und Spannung in den Milchdrüsen, Schmerzhaftigkeit des Drüsengewebes, deutlichen Sekretveränderungen (eitrig, teilweise wässrig und flockig-trüb) und Mastitis. Es reinigt das lymphatische System und das ganze Mesenchym von Stoffwechselschlaken und Erregertoxinen.
Lophophytum leandri (Flor de piedra), besitzt eine tiefgreifende Wirkung auf die Leber, das zentrale Entgiftungsorgan des Rindes, und kann über Stoffwechseleinflüsse auch die Eutergesundheit verbessern. Die Arznei ist bei chronischen Prozessen angezeigt, wenn die Leber primär oder sekundär am Krankheitsgeschehen beteiligt ist, z.B. auch nach septischer Mastitis.