Tierarznei und Homöopathie

"Similia similibus curentur„ (Ähnliches soll mit Ähnlichem
behandelt werden)


Die Homöopathie hat in der Tierheilkunde eine fast ebenso lange Tradition wie
in der Humanmedizin. Die erste Veröffentlichung von Vorschlägen zur zweckmäßigen
Behandlung kranker Tiere stammt aus dem Jahr 1815. Von Samuel Hahnemann selbst
ist ein handgeschriebenes Redemanuskript über die homöopathische Heilkunde der
Haustiere überliefert. Darin vertritt Hahnemann den Standpunkt, dass "...Thiere... mit
einem Worte durch die homöopathische Heilart wenigstens ebenso sicher und gewiss,
als die Menschen zu heilen sind". Und auch Gustav Wilhelm Groß (1794 - 1847), Arzt
und Mitbegründer der Allgemeinen Homöopathischen Zeitung, veröffentlichte im Jahre
1830 einen Aufsatz, in dem er feststellt, Tierheilungen auf homöopathischem Wege
wären der beste Beweis, dass die Wirkung der Homöopathie nicht auf Suggestion beruhe.

Im Jahre 1790 führte Hahnemann seinen berühmten Chinarindenversuch durch. Er nahm
versuchsweise einige Quäntchen Chinarinde und stellte dabei an sich die Symptome fest,
die man sonst bei der Malaria findet. Daraus schloss er, dass eine Arznei, die beim Patienten
Symptome hervorruft, die denen einer Krankheit ähnlich sind, diese Krankheit zu heilen
vermag. Erst im Jahre 1796 veröffentlichte er seine berühmte Arbeit „Versuche über ein
neues Prinzip zur Auffindung der Heilkräfte der Arzneisubstanzen nebst einigen Blicken
auf die bisherigen".Hahnemann war die Personifizierung „seiner" Homöopathie. Nach
der wörtlichen Übersetzung aus dem Griechischen bedeutet "homöo" ähnlich und „pathos"
Leiden, also „ähnliches Leiden". Die Bedeutung dieses Begriffes beschreibt die Heilmethode.

Die Homöopathie ist heute aus der Klein- und Großtierpraxis, und hier besonders bei Tieren,
die der Gewinnung von Lebensmitteln dienen, weil sie keinerlei Rückstände hinterlassen,
nicht mehr wegzudenken.

ZIEGLER-Homöopathika ad us. vet. bestehen aus natürlichen Vorkommen des pflanzlichen,
tierischen und mineralischen Bereichs. Die sorgfältige, handverschüttelte Herstellung gewähr-
leistet eine gleichbleibende, hohe Qualität. Geringe Arzneimengen sichern wirtschaftliche
Therapieerfolge und hinterlassen im behandelten tierischen Körper keine Rückstände.

ZIEGLER-Homöopathika ad us. vet. bieten sich bei indikationsgerechtem Einsatz häufig als
sinnvolle Alternative zu chemisch definierten Pharmazeutika an. Im Gegensatz zu bestimmten
medikamentösen Therapieprinzipien, die auf eine Unterdrückung von Krankheitssymptomen
abzielen, ist eine Therapie mit ZIEGLER-Homöopathika ad us. vet. eine Regulationstherapie.